Rat & Hilfe, Was tun im Trauerfall?

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Informationen zur Bestattungsvorsorge

Unmittelbare Maßnahmen...
Bei einem Sterbefall in der Wohnung benachrichtigen Sie den nächst erreichbaren Arzt, möglichst den Hausarzt, oder den zum Notdienst bereiten Arzt. Die Todesbescheinigung wird vom Arzt ausgestellt und muss bei dem Verstorbenen bleiben. Danach sollten Sie mit uns Verbindung aufnehmen, ob telefonisch oder persönlich, wir stehen immer zur Verfügung. Als facherfahrenes Unternehmen beraten wir Sie in einem persönlichen und vertraulichen Gespräch und erledigen danach schnell und direkt alle mit der Bestattung verbundenen Angelegenheiten. Übrigens: Sie können das Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens selbst wählen, unter welchen Umständen oder wo auch immer der Trauerfall eingetreten ist.

Sie brauchen folgende Dokumente:
Familienstammbuch: Sie benötigen das vollständig geführte Familienstammbuch, da der Gesetzgeber den Nachweis des Personenstandes verfolgt. Sollte das Familienstammbuch nicht vorhanden oder unvollständig sein, sind Einzeldokumente notwendig. Sie benötigen: Heiratsurkunde / Familienbuch (bei Geschiedenen mit Scheidungsvermerk) oder Scheidungsurteil (mit Rechtskraftvermerk), Todesbescheinigung, Geburtsurkunde (bei Ledigen), Sterbeurkunde (falls Ehegatte bereits verstorben), Krankenkassenkarte und den letzten aktuellen Stand der Rentenanpassungsmitteilung. Diese Dokumente sollten Sie ebenfalls bereit halten: Versicherungspolicen (Lebens- und Sterbeversicherung mit letztem Zahlungsnachweis), Grabdokumente (Urkunde über das Nutzungsrecht einer vorhandenen Familien- oder Wahlgrabstätte). übrigens: Sollten Urkunden - aus welchen Gründen auch immer - nicht zur Verfügung stehen, so können wir bei der Beschaffung helfen. Wir erledigen alle notwendigen Behördengänge für Sie.

Bestattungsarten:
Hat der Verstorbene eine formgerechte Willenserklärung hinterlassen, sollten sich die Angehörigen daran halten. Ansonsten wird davon ausgegangen, dass die Hinterbliebenen die Form und Art der Bestattung im Sinne des Verstorbenen regeln. Hierbei ist die Reihenfolge der Hinterbliebenen als Entscheidungsberechtigte vom Gesetzgeber festgelegt: 1. Ehegatte, 2. Kinder, 3. Ehegatten der Kinder, 4. nähere, weitere Verwandte, Verlobte, Lebenspartner.

Erdbestattung:
Am weitesten verbreitet ist die traditionelle Erdbestattung in einem Sarg. Sie können grundsätzlich entscheiden zwischen Wahlgrab und Reihengrab. Beim Wahlgrab können Lage und Größe je nach Friedhofssatzung bestimmt werden. Beim Reihengrab ist dies nicht möglich. Der Erwerb des Nutzungsrechtes an einer oder mehreren Wahlgrabstätten ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, kann jedoch verlängert werden. In der Regel muß das Nutzungsrecht schon dann verlängert werden, wenn in eine mehrstellige Grabstätte eine weitere Bestattung erfolgt. Erforderlich ist dann die Nachzahlung der Gebühr für alle Grabstätten der jeweiligen Grabeinheit (zwei oder mehr Stellen) auf die gesetzliche Ruhefrist des Friedhofes. Diese kann bei den Friedhöfen je nach den Bodenverhältnissen unterschiedlich sein (bis zu 30 Jahren). Die Erdbestattung bedarf keiner besonderen Willenserklärung.

Feuerbestattung:
Dies ist die Einäscherung eines Verstorbenen mit einem Sarg und die spätere Beisetzung der Aschenreste in einer Urne. Eine besondere Vereinbarung ist in jedem Falle notwendig. Entweder hat der Verstorbene eine handschriftliche Willensbekundung mit dem entsprechenden Inhalt hinterlassen oder aber die Angehörigen geben eine sinngemäße Erklärung ab. Hierbei ist darauf zu achten, dass der 2. Verwandschaftsgrad von oben nicht überschritten wird (Ehegatten füreinander, Kinder für Eltern, Großeltern und umgekehrt). Bei weitergehenden Verwandtschaftsgraden kann das zuständige Krematorium die Feuerbestattung verweigern. Für die Beisetzung selbst gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei der Erdbestattung. Die christlichen Kirchen erkennen beide Arten der Bestattungen an. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit der Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsfeld mit Namensplatte. Bei einer Aschenverstreuung muss der Verstorbene vorher eine schriftliche Willenserklärung abgeben.

Seebestattung:
Nach der Einäscherung wird die Urne außerhalb der Drei-Meilen-Zone dem Meer übergeben. Die Angehörigen erhalten eine Seekarte mit den genauen Koordinaten. Für eine Seebestattung gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei einer Feuerbestattung.

Anonyme Bestattung:
Dies ist eine Feuerbestattung mit Urnenbeisetzung auf einem Gemeinschaftsfeld ohne Kennzeichnung der persönlichen Angaben. Zeitpunkt und Ort der Beisetzung werden vom Friedhofsamt bestimmt und den Angehörigen nicht mitgeteilt.

Grabpflege:
Bei der Auswahl des Grabsteines sowie der Bepflanzung sollten Sie eine dem Verstorbenen angemessene Wahl treffen. Friedhofsverwaltungen schreiben sehr oft die Gestaltung der Grabfelder vor. Wir kennen diese Kriterien, die regional äußerst unterschiedlich sind und halten die notwendigen Informationen für Sie bereit. Tipp : Informieren Sie sich auch über die Grabpflegeverträge.

Kondolenzliste:
Hier Dokumentiert sich die Anteilnahme aller an der Trauerfeier teilnehmenden Menschen. Natürlich bestimmen Sie selbst, ob wir eine solche Liste auslegen.
Kleidung:
Die Kleiderordnung wird heute nicht mehr so streng genommen wie früher. Es sollten gedeckte Farben getragen werden, nur die nächsten Angehörigen tragen oft noch Schwarz. Kinder sollten keine Trauerkleidung tragen. Wie lange Trauerkleidung getragen wird, bestimmt jeder Einzelne selbst.

Trauerfeier und Bestattung:
Der Termin wird von uns zusammen mit den zuständigen behördlichen Stellen (Friedhofsverwaltung, Krematorium) festgesetzt. Je nach Glaubenszugehörigkeit erfolgt das Gespräch mit dem jeweiligen Repräsentanten. Dabei werden die Einzelheiten zum Ablauf der Trauerfeier bzw. Bestattung im Sinne des Verstorbenen festgelegt. Wir können Ihnen auch freie Redner nennen oder aber einen solchen beauftragen, falls der Verstorbene keiner Glaubensgemeinschaft angehörte.

Gaststätte und Kaffeetafel:
Auch heute noch wird dieser Brauch gepflegt. Die rechtzeitige Reservierung kann von uns übernommen werden.

Traueranzeigen in Tageszeitungen:
Damit erreichen Sie eine große Anzahl Menschen. Neben Namen und ggf. Geburtsname enthalten diese Anzeigen meist Sterbetag, sowie Tag, Zeit und Ort der Trauerfeier. Werden die Namen der Hinterbliebenen aufgeführt, so sollten diese in der richtigen verwandschaftlichen Reihenfolge aufgeführt werden, also Ehegatte/-gattin, Kinder, Schwieger- tochter/-sohn, Enkel, Eltern, Schwiegereltern, Geschwister, usw.

Trauerdrucksachen:
Die individuelle Art, Mitmenschen vom Tod des Angehörigen zu unterrichten. Über den direkten Kreis der Angehörigen hinaus werden gezielt angesprochen: Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, Institutionen, Kirche, Vereine, Krankenhaus, Parteien - eben alle, zu denen der Verstorbene eine besondere Beziehung hatte.

Gebühren der Friedhofsverwaltungen:
• Bestattungsgrundgebühr
• Grabnutzungsgebühren
• Verlängerung des Nutzungsrechtes
• Einäscherung und Urnenbeisetzungen
• Benutzung der Friedhofseinrichtungen


Unsere Kosten:
Wir berechnen Ihnen die Versorgung und Überführung des Verstorbenen inklusive aller fachlichen und sachlichen Leistungen zum Leistungskatalog.

Sonstige und private Kosten:
Die Kosten für eine Bestattung werden individuell erstellt. Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen des Einzelnen über die Ausrichtung und den Umfang einer Bestattung. Sprechen Sie deshalb im Gespräch mit uns offen, was für Vorstellungen, Wünsche oder Anregungen Sie selbst zur Bestattung haben. Wir können Ihnen dann auch genau die Kosten nennen, die auf Sie zukommen. Langfristig ist es in Ihrem Interesse, die Bestattung in einer angemessenen Form zu gestalten, denn wir möchten weiterhin das Haus Ihres Vertrauens bleiben. Deshalb: Ganz gleich, in welchem finanziellen Rahmen die Bestattung von uns abgewickelt wird, Sie erhalten die volle Leistung unseres Unternehmens. Auch nach der Bestattung stehen wir für eventuelle Fragen zu Ihrer Verfügung.

Überführungen:
Eine Überführung vom Trauerhaus, Krankenhaus, etc. zum Friedhof, zur Aufbahrungshalle oder zum Krematorium ist in jedem Fall notwendig. Auch bei Überführungen im gesamten In- und Ausland können Sie unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Die vielfältigen nationalen und internationalen gesetzlichen Bestimmungen werden von uns streng beachtet, die technischen Vorbedingungen für den Transport auf dem Land-, Luft- oder Seeweg genau eingehalten. Beantragt werden auch die behördlich notwendigen Formulare zur Überführung des Verstorbenen.

Den Verstorbenen noch einmal sehen:
Den Verstorbenen können Sie in der Trauerhalle des Friedhofs oder im entsprechenden Aufbahrungsraum des Bestattungsinstitutes noch einmal sehen. Der Zeitraum des Abschiednehmens sollte jedoch vorher mit uns unbedingt abgesprochen werden.

Blumen und Kränze:
Blumen und Kränze werden meist unmittelbar zum Friedhof, bzw. zur Trauerhalle gebracht. Die Dekoration um den Sarg übernimmt je nach Friedhofsordnung die Friedhofsverwaltung oder der Bestatter, bzw. beide gemeinsam. Kranzschleifentexte und Kondolenzkarten werden gesammelt und den Angehörigen später übergeben.

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an unser Haus wenden.